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DMSUBM
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Das führende Museum für Schwarze Kultur, Popularmusik und -geschichte in Deutschland! Es beherbergt ein umfassendes Archiv an Schallplatten, Magazinen, Autogrammen und Erinnerungsstücken, die an einem lebendigen Ort der Vermittlung und Diskussion von deutscher Schwarzer Geschichte ausgestellt werden.

Die beständig wachsende multimediale Sammlung archiviert Zeugnisse biografischen und künstlerischen Wirkens Schwarzer Entertainer*innen und Musiker*innen in der Unterhaltungsindustrie, von den 1920er Jahren bis in die frühen 2010er. In ihrer Gruppierung erlangen sie eine neue Sichtbarkeit.

In der Rekontextualisierung der Sammlung werden Rezeptionsdispositive einer weißen deutschen Mehrheitsgesellschaft erfassbar und benennbar als stereotype Repräsentationsformen. Der historische Rückblick deckt Kontinuitäten auf, die sich in der Projektion jener Eigenschaften äußern, die dem Mythos einer rationalen, aufgeklärten und fortschrittlichen Kultur entgegengestellt werden. Weniger deutlich, aber so klar wie noch nie treten auch bewährte Subversionen in der Selbstinszenierung der Stars hervor.

DIREKTION & KURATORISCHE LEITUNG Joana Tischkau, Anta Helena Recke, Ellias Hampe, Frieder Blume CORPORATE DESIGN Justus Gelberg AUSSTELLUNGSDESIGN und.studio (Jonas Droste, Simon Stanislawski) RECHERCHE & KÜNSTLERISCHE MITARBEIT Nuray Demir, Jan Gehmlich, Charly Hampe, Leonie Kopineck, Katharina Linnepe, Yannick Alassane Niang, Simon Schultz, Gernot Seelinger, Dargelos Kersten, Anton Peitersen, Clara Reiner, Özlem Türkan, Manu Washaus, Philipp Wegener KÜNSTLERISCHE PRODUKTIONSLEITUNG Lisa Gehring FOTOS Hannah Aders, Soume, Dorothea Tuch

2020

Website DMSUBM

Mit freundlicher Unterstützung vom EOTO Archiv.
Eine Produktion der Tischkau & Hampe GbR. In künstlerischer Kollaboration mit Frieder Blume und Anta Helena Recke. In Koproduktion mit dem Museum für Angewandte Kunst Frankfurt, dem Künstler*innenhaus Mousonturm Frankfurt und HAU Hebbel am Ufer, Berlin. Gefördert durch das Kulturamt Frankfurt am Main, den Fonds Darstellende Künste e.V. sowie die Senatsverwaltung für Kultur und Europa des Landes Berlin.
Das DMSUBM eröffnete 2022 einen österreichischen Ableger im Rahmen der Wiener Festwochen (ÖMSUBM) im Belvedere 21. Museum für zeitgenössische Kunst und im Rahmen des Sommerfestivals 2022 auf Kampnagel in Hamburg. Die Hamburger Version wurde durch die Behörde für Kultur und Medien und das Programm „Frei_Fläche: Raum für kreative Zwischennutzung“ der Hamburg Kreativ Gesellschaft, das NATIONALE PERFORMANCE NETZ Gastspielförderung Theater, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, sowie den Kultur- und Kunstministerien der Länder, die Rudolf Augstein Stiftung sowie die Hamburgische Kulturstiftung gefördert und unterstützt.
Derzeit ist ein dauerhaft begehbares Archiv in Berlin in Arbeit.

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